OopsieHeroes Schweiz

Ich hatte das Glück, dieses kleine Ding namens Oopsie Heroes zufällig zu entdecken und testen zu können.

Der Name verrät es vielleicht nicht, aber Oopsie Heroes hilft deinem kleinen Helden, diese “Oopsie”-Bettnässemomente zu vermeiden. Wie das geht? Es scheint ganz einfach zu sein: Du befestigst einen Sensor an der Unterwäsche deines Kindes und wenn der Sensor Feuchtigkeit feststellt, beginnt er zu piepen. Das Gerät wird über die Oopsie Heroes-App mit dem Telefon verbunden und ein Alarm ertönt.

Mein Sohn ist 2 Jahre und 7 Monate alt und seit etwa einem Monat benutzt er konsequent das Töpfchen, außer nachts, wenn er einfach eine Windel trägt. Ich habe mich darauf gefreut, keine Windeln mehr zu benutzen, aber ich war immer noch besorgt, dass er ins Bett macht oder nachts weinend aufwacht. Die Idee, ein Gerät zu haben, das mir anzeigt, wann mein Sohn nass wird, bevor er es überhaupt merkt, klang wunderbar, also haben wir es ausprobiert.

Erste Eindrücke

Die Schachtel, in der das Oopsie Heroes-Gerät geliefert wurde, hat mir sehr gut gefallen. Sehr klein und kompakt, benutzerfreundlich und farbenfroh, so dass auch die Kinder Spaß daran haben. Bevor ich den Sensor erhielt, bereitete ich meinen Kleinen vor, indem ich mit ihm durchsprach, was wir tun werden, wie und warum wir diesen Sensor verwenden. Er schien es zu verstehen. Und in der Tat, er wollte ihn sofort ausprobieren.

In der kleinen Schachtel erhält man einen Sensor, die Aufkleber, mit denen man ihn an der Unterwäsche befestigen kann, und die Anleitung. Mein Sohn spielte mit der Anleitung, die sehr farbenfroh und fröhlich gestaltet war, während ich ihm noch einmal erklärte, wie wir ihn benutzen werden.

Der Sensor ist sehr leicht und obwohl er nicht sehr klein ist, schien mein Sohn damit in der Nacht gut klarzukommen. Wir haben ihn eine Woche lang benutzt und er hat sich nie beschwert. Es gibt viele Aufkleber, so dass man ihn bei Bedarf viele Monate lang verwenden kann.

Sobald man den Sensor angebracht hat, öffnet man einfach sein Telefon und verbindet ihn mit der App und entscheidet sich für den Alarm, den man verwenden möchte. Ich finde es eine tolle Idee, dass man mit der App seine Stimme aufnehmen kann, wenn man keinen piepsenden Alarm verwenden möchte. So kann mein Kind durch den Klang meiner Stimme geweckt werden und nicht durch ein fremdes Geräusch.

Wenn das Kind einschläft, stellt man den Alarm ein, indem man die Taste “Ins Bett gehen” drückt. Man kann das Telefon neben dem Bett des Kindes liegen lassen, wenn es alt genug ist, um beim Ertönen des Alarms aufzuwachen und auf die Toilette zu gehen. Da mein Sohn jedoch noch sehr klein ist, habe ich das Telefon neben meinem Bett aufbewahrt, damit ich ihn aufwecken konnte, wenn das Gerät anfing zu piepen. Der Sensor selbst hat auch einen schwachen Alarmton, der das Kind nicht aufweckt, aber es wissen lässt, dass der Alarm bald ertönen wird.

Gesamteindruck

Ich war froh, den Sensor testen zu können, weil er dem Kind hilft, sich bewusst zu machen, dass es nachts auf die Toilette muss. Da es sich um eine intelligente App handelt, zeichnet sie Bettnässen-Ereignisse auf und erstellt ein Muster, das Kindern und Eltern mit der Zeit hilft, diese Vorkommnisse zu verhindern. Ich denke jedoch, je älter das Kind ist, desto einfacher ist es, den Sensor zum Laufen zu bringen. Der Alarm geht los und das Kind wacht auf, weil die Stimme von Mama/Papa ihm sagt, dass es auf die Toilette gehen soll. Nach einiger Zeit wird das Kind in der Lage sein, sich selbst zu trainieren, regelmäßig aufzuwachen und aufs Klo zu gehen. Bei kleineren Kindern, wie meinem Sohn, der keine Probleme mit dem Bettnässen hat, sondern sich einfach im Töpfchen-Trainingsprozess befindet, sind die Ergebnisse anders.

Überraschend war, dass die App, während sie eingeschaltet ist, den Akku des Telefons um 30% entleert. Das ist etwas, woran man denken sollte, wenn man die App zum ersten Mal benutzt.

Wir hatten die Möglichkeit, den Sensor nach der Testphase zu behalten, und so plane ich, ihn zu verwenden, falls in Zukunft Probleme mit dem Bettnässen auftreten. Insgesamt ist der Sensor also nicht schädlich, er verwendet kein Bluetooth, ist kinderfreundlich und benutzerfreundlich, und wir sind froh, ihn jetzt und in Zukunft zu verwenden.

Von Monica im Blog www.whatdoesmammasay.com